Fritz Straub übernahm die KOG 1956 für mehr als eineinhalb Jahrzehnte als künstlerischer Leiter.

Aus der festschrift zum 100-jährigen Jubiläum: "Sein Wirken für die KOG läßt sich etwa mit dem von Joseph Schwartz um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert vergleichen, und so kann es nicht verwundern, daß er in den Annalen der Orchestergesellschaft stets mit höchstem Lob und größter Anerkennung genannt wird."

Bevor Fritz Straub die KOG übernahm, engagierte er sich beim Symphonischen Blasorchester Köln. Dessen erstes Konzert fand 1951 in der Kölner Messe statt. Straub bemühte sich persönlich beim Kultusminister um dessen Erscheinen. Leider, wie heute auch häufig genug, vergeblich.

Quelle: Archive in NRW

Bereits beim zweiten Konzert des Blasorchesters fand die Europäische Erstaufführung der Sinfonie in B von Paul Hindemith, die erst 1951 komponiert wurde, unter Leitung des Komponisten in Düsseldorf statt. Das zeigt, was für ein gradioses Ensemble Fritz Straub dort in kürzester Zeit aufgestellt haben muss. 

Quelle: Archive in NRW

Im Burgboten des KGMV von 1976 (Seite 168/169) findet sich eine Konzertberschreibung der KOG in der Wolkenburg unter Fritz Straub.

Gespielt wurde die Symphonie Nr. 2 in C für Streichorhcester von Jean Rivier, die Uraufführung des Concertinos für Klavier, Bläser, Schlagzeug und Kontrabässe von Hermann Schroeder und die Böhmische Suite von Antonin Dvorak.

Nach dem Festkonzert zum 85. Geburtstag der KOG gab er sein Amt als künstlerischer Leiter ab und zug sich nach Bad Honnef zurück. Dort musizierte die KOG im Oktober 1983 zu seinem 75. Geburtstag nochmal mit ihm.


Wenn Du Interesse hast, einmal mit Deinem Cello die KOG kennen zu lernen, melde Dich bei der Stimmführerin Henrike:


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